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Die diesjährige Hauptübung fand am 23. Oktober statt. Viele interessierte Zuschauer aus dem Dorf kamen, nebst den geladenen Gästen und den treuen Oldies, um die Vorführung beim Mühlemattschuhlhaus zu sehen. Leider habe ich dazu keine Bilder. Gezeigt wurde an Posten der Einsatz unter Atemschutz, eine Rettung und ein Löscheinsatz mit dem TLF.

                                    

Der anschliessende zweite Teil der Hauptübung fand neu in der Mehrzweckhalle Kretz statt. In bester Laune wurde dort über alles mögliche diskutiert, gefachsimpelt und Wissen ausgetauscht. Nach einem herrlichen Znacht vom Partyservice P. Gärni mit Team wurden die Ehrungen und Beförderungen vorgenommen. 

Zum Korporal wurden M. Andenmatten, S. Seidel und D. von Felten ernannt.  

P. Siegenthaler wurde Wachtmeister 

B. Lochmann Adjutant und K. Wittwer Oberleutnant. 

Für 5 Dienstjahre wurden J. Lussi, T. Herzog, O. Eng und J. Wicki geehrt (nicht anwesend).

Für 15 Dienstjahre wurden T. Zimmermann, B. Lochmann, K. Roth, R. Heller und A. Oertli geehrt.

Für 20 Dienstjahre wurden R. Bürgi, S. König, P. Huber, HJ Lüscher und R. Rhiner geehrt.

25 Jahre Dienst absolvierte P. Bürgi, Chef Elektro.

Der Kommandant, Luigi Oprandi, berichtete über das vergangene Feuerwehrjahr (siehe hier

Die aufmerksamen Zuhörer erfuhren, dass in diesem Jahr 14 Austritte zu verzeichnen sind.

      

  Der Gabentisch

Die Spezialisten Heller und Lüscher boten nochmals ein absolutes Lachprogramm. Gewidmet dem austretenden Materialverwalter           F. Althaus     

     

Lüscher & Heller; Värslischmitte Speuz

Letscht Johr hämmer gseit mir düend nömme dechte,

heyo, der kenned jo afe eusi Füürwehrgschechte.

Fasch e Viertel vo de Füürwehr duet de Helm a Nagel hänke,

händs Lämpe oder Krach düend ehr jetzt dänke.

Doch de Gedanke esch fähl am Platz, me wird halt älter wie ne Spatz.

Bi eus i de Füürwehr laufts rond das gseht jo en Blende,

a dere Stell wette mer im Luigi und sim Kader es Chränzli wende!

 

Eusi neue Kollege müemer jetzt do äne sueche

Met dene chli suffe, diskutiere und au flueche.

Am Mittwoch heissts jetzt nömm Üebige bueche oder organisiere,

nei mer gönd mit de Oldies dor’s Dorf go spatziere!

Au s’Gspröchsthema wird jetzt es anders si

Baldriantröpfli, Bluetverdönner, Viagra, hämmer alles debii!

Doch mer send secher au bi de Oldies werde de Füürwehrgeischt no omeschwäbe,

ond mer s’eint oder ander Fescht chöne zäme erläbe!

 

Öber alli wo ufhöre es Färsli mache, das wär vermässe,

doch ei Maa wird die Füürwehr nie vergässe.

Dank dem düend mer zwee no einisch es Comeback fiire

Euch öppis verzelle ond au e chli liire!

Sis halbe Läbe het är für d’Füürwehr gstaltet

Ond debii secher au e chlii g’altet

Eso en Maa wärde mer ned so schnäll weder fende,

si send halt guet die cheibe Bärnergrende!

Ond isch jetzt s‘20gi noni be jedem dore Schletz,

de säg i euch, es isch de Althuus Fritz!

 

Wenn me do so tuet Dechte

muess mer guet öberlegge i die vergangne Gschechte

Me suecht denn Sache, Macke ond Möödeli

Läck mer am Arsch, Fredu da esch no schwär, es macht mer Söörgeli!

 

Was het er gmacht, was esch i d’Hose?

Do muesch tüüf i die inelose.

Nach langem öberlegge denn chöme mer zom Schloss

I dem, esch nie hende use en Schoss!

 

Auso chere mer’s om die Sach

Die Rieme wärde jetzt halt e chli flach.

Ned abvereckti Denger verbende.

Nei em Fritz tüend mer jetzt au es Chränzli wende.


Lueget ome im Magzin, was gsänd er öberall

Suuberi Ornig im ganze Stall.

Alles het sis Plätzli do

Nüt muess verlasse omestoh.

De Fritz het das gmacht die Jahre ganz ellei,

ab nächscht Johr sinds de ihrerer drei!

 

Es Halterli do, es Briideli döt

Es esch e Freud ond nüt het gstört.

Es Lämpli do, e Hooge dete. Apropos Hoogge,

du Schatz düemmer höt denn zäme hei schnoogge?

 

Nei, Spass bi Siite, bliibe mer bir Sach

die Nochfolger liit dänk scho im Egge hende flach.

Möller Thömu muesch ned erbleiche

Mängisch nötzt’s weme goht go seiche!

 

Du Thömu, das esch natürli gsii en Wetz

Mer wänd met der do kei Chretz.

Secher besch of e neu Job scho Schpetz

Aber gäu wenn hesch Problem, gang frog de Fritz.

 

Bi me ne Isatz hani die halb Stromversorgig vom TLF of d’Hauptstross usegresse

Bim Iröcke han i fasch i d’Hose gschesse

De Fredu seit mer wüescht und haut mer no eis a d‘Ohre,

aber ned bi dere Gmüetsmoore!

Kabel gflickt und jede Stecker wieder a sim Plätzli,

Fritz du bisch für eus es Schätzli!

 

I dem Senn liebe Fritz

Bi de Oldies warte si jetz.

Gang hock öbere (hendere) da

Det sött de eint oder ander au öppe es Halterli ha!

 

Halt!! Fritz, bliib schnäll schtoo

Mer zwee Idiotte send jo au no do.

Au mer höre uf i dem Verein ab jetz

Muesch ned elei goh, mer send biider Fritz!!

  Ich danke den beiden Kameraden für diesen lieben Abschied. Ich danke euch allen für die gute Zeit, welche ich in der Feuerwehr erleben durfte. Spezieller dank gilt Urs Henzmann, meinem ersten Kommandanten, welcher mich 1991 in die Feuerwehr holte. Der zweite Kommandant, Markus Siegenthaler und der jetzige Kommandant Luigi Oprandi haben mich stets in allen Fragen, Belangen und Anliegen unterstützt. Mit einem Kamerad konnte ich lange Zeit zusammenarbeiten. Er war immer bereit mit Bohrer und Schweißbrenner: ein besonderer Dank an Max Roth!  Danke für die schöne Zeit! Ich wünsche der Feuerwehr viel Gfröit's und wenig Einsätze!

Der Kaminfegermeister P. Tischhauser überreichte dem Kommandanten einen kleinen Schutzchämifäger. Er wacht darüber, dass keine Brände entstehen. 

 

Luigi Oprandi dankte seinem engsten Stab D. Hilfiker, B. Lochmann und F. Althaus.  

Ich durfte zum Schluss mit dem Feuerlöscher ans Dessertbuffet fahren!

Dort angekommen hatte ich die Ehre, die riesen Schwarzwäldertorte anzuschneiden.

Für die vielen Geschenke und Glückwünsche, die ich entgegen nehmen durfte, danke ich nochmals von ganzem Herzen!

Fotos: Kurt Wittwer                        

 

 Letzte Aktualisierung: 19.01.2010                                                                                                       copyright by feuerwehrerlinsbach 2010   web: s. brechbühl