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Feuerstellen Heizung Gasgeräte Gasflaschen offenes Feuer Rechaud Asche Putzabfälle Aschenbecher Dunstabzug Friteuse Verdunster Kaffeemaschine Bügeleisen Fernseher Spraydosen Heizdecken Glühbirne Gaslampe Zigaretten Advent+Weihnachten Estrich Funkenflug Farben Auftauen bei Verbrennung

    Helft Brände verhüten!


Das unsachgemäße Aufstellen
von Öfen, Herden und sonstigen Feuerstätten ist eine häufige Gefahrenquelle.

  • Bestimmungen für die Lagerung von Heizmaterial beachten
    Brennbare Gegenstände von Öfen und Heizungskessel fernhalten
    Befinden sich Einrichtungsgegenstände in der Nähe des Ofens, zur Wärmeabschirmung geeignete Abschirmungseinrichtungen verwenden
    Kaminfeger zu Rate ziehen

 

  • Vor Beginn der Heizperiode, Feuerstätten und Kamine durch den Kaminfeger überprüfen und bei Bedarf instandsetzen lassen
    Vorgeschriebene Überprüfung der Heizungsanlage durchführen lassen
    Heizungsanlage laut Herstellervorschriften betreiben

  • Heizungsraum nicht als Lagerraum verwenden

  • Für genügend Frischluftzufuhr sorgen
 
  • Periodische Kontrolle der Geräte durch den Fachmann machen lassen

  • Bei Gasgeruch Flasche schliessen, 5 Minuten lüften und Ursache suchen. Kein Lichtschalter oder anderes Funkengerät einschalten. 
  • Frischluftzufuhr gewährleisten.         
  • Propangas/Butangas wird als Flüssigkeit unter Druck in speziell dafür entwickelten Gasflaschen gelagert.

  • Sichere Lagerung
  • Lagern Sie die Gasflaschen an einem gut belüfteten Ort, außer Reichweite von offenen Flammen, elektrischen Geräten und anderen Stromquellen.
  • Lagern Sie Gasflaschen nicht in Kellern oder geschlossen Orten - Da das Gas schwerer als Luft ist, sammelt es sich am Boden und ergibt ein entflammbares Gemisch.
  •  Lagern Sie die Gasflasche niemals in der Nähe einer Hitzequelle oder unter direkter Sonneneinstrahlung.
  • Verwenden Sie immer einen speziell für Propan/Butan entwickelten Schlauch. Dieser sollte maximal zwei Meter lang sein und über Klemmen an beiden Enden verfügen. Schläuche sollten nach zwei Jahren ausgetauscht werden, da sich ihr Zustand mit der Zeit verschlechtert.
  • Alle Gasflaschen müssen mit Druckregler (entweder für Propan oder für Butan) ausgestattet sein, die den Druck bei Temperaturschwankungen anpassen. Verwenden Sie den entsprechenden Druckregler für das jeweilige Gas.
  • Folgen Sie den mitgelieferten Instruktionen, wenn Sie den Druckregler an der Gasflasche anbringen. Vergewissern Sie sich, dass der Druckregler sicher installiert ist, bevor Sie das Gasflaschenventil oder den Reglerhahn öffnen.
  • Rauchen Sie niemals, während Sie mit Gasflaschen arbeiten, und suchen Sie nach undichten Stellen nicht mit offener Flamme.
  • Überprüfen Sie den Dichtungsring des Druckregler, ehe Sie eine neue Gasflasche anschließen. Wenn der Gummiring abgetragen oder beschädigt aussieht, wechseln Sie diesen aus, oder setzen Sie sich mit Ihrem Lieferanten in Verbindung.
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  • Bei Wind oder Trockenheit im Freien kein Feuer anfachen
  • Darauf achten, dass weder Mensch noch Tier und Natur gefährdet werden
  • Feste Anzündhilfen wie Würfel oder Paste verwenden
  • Nicht ins Feuer blasen, sondern Blasebalg verwenden
  • Feuer nicht unbeaufsichtigt lassen
  • Feuer und Glut im Freien mit Wasser immer gut löschen, Glut kann 24 Stunden zündfähig bleiben
  • Für Kaminfeuer funkenarmes Holz und Funkenschutzgitter verwenden
  • Gas und Brennpaste anstelle von Brennsprit verwenden
  • Das Rechaud in mind. 1 Meter Abstand von Vorhängen, Lampenschirmen usw. aufstellen
  • Rechaud auf stabile und feuerfeste Unterlage stellen
  • Brenner nur im abgekühlten Zustand nachfüllen
  • Brenner nicht in Gegenwart von anderen Personen nachfüllen
  • Löschdecke bereithalten

  • Ausgeräumte Asche kann bis zu 24 Stunden lang zu einen Brand führen. Bevor die Asche in eine Mülltonne entsorgt wird, erst in einem feuerfesten Behälter auskühlen lassen. Heiße Asche darf niemals in brennbaren Behältern (Kartonkiste, Plastikkübel, Kunststoffmülltonnen) gelagert werden

  • Abfälle die zur Selbstentzündung neigen (lösungsmittel- bzw. ölgetränkte Putzlappen, u. ä.) dürfen nur im Freien und in verschließbaren Metallbehältern gelagert werden.

  • Zigarettenreste sind eine der häufigsten Brandursachen! Überprüfen Sie vor dem Entleeren des Aschenbechers, ob keine Glutreste vorhanden sind. Aschenbecher nur in geeignete Metallbehälter entleeren.

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  • Das wechseln der Filter von Küchendunstabzügen ist eine wesentliche Brandschutzmaßnahme. Den in der Betriebsanleitung vorgegebenen maximalen Zeitabstand beachten. Bei intensiver Verwendung ist ein früheres Austauschen notwendig. Ausgewechselte Filter sind leicht brennbare Abfälle!
    Wird das Abzugsrohr von Dunstabzügen durch den Dachboden geführt, kann es bei nicht sachgemäßer Ausführung im Falle eines Küchenbrandes zu einer raschen Brandausbreitung auch auf den Dachboden kommen.

  • Speisefett kann in wenigen Minuten überhitzt werden und sich selbst entzünden. Fettbrände sind die häufigste Ursache für Küchenbrände.
    Brennendes Fett niemals mit Wasser löschen, sondern mit geeigneten Mitteln abdecken (Feuerlöschdecke)
    Kein tropfnasses Bratgut in heißes Fett einbringen, da durch das ausspritzende Öl Brandgefahr entsteht. Frittiergeräte dürfen nicht unbeaufsichtigt betrieben werden. Frittiergeräte sind zwar mit einem Thermostat ausgerüstet, es kann aber durch einen Defekt zu einer Überhitzung kommen. Altes Fett ist leichter entzündbar als frisches. Häufiger Ölwechsel erhöht die Brandsicherheit. Kabel so verlegen, dass man nicht darüber stolpert.

  • Verdunster anstelle Verdampfer verwenden.
  • Stolpergefahr durch Kabel vermeiden.

  • Kochplatten, Kaffeemaschinen, Teewassererhitzer u.ä. sind immer auf unbrennbarer Unterlage aufzustellen und sollen mindestens 1/2 m Abstand zu brennbaren Materialien haben. Wärmegeräte sind zwar mit Einrichtungen zur Vermeidung von Überhitzung ausgestattet dürfen jedoch nur unter Aufsicht betrieben werden. Heizspiralen von Tauchsiedern müssen immer von Flüssigkeit umgeben sein.

  • Bügeleisen sind bei Arbeitsunterbrechung oder zum Arbeitsende abzuschalten und der Netzstecker ist abzuziehen. Durch die große Wärmeabgabe kann ein "vergessenes" Bügeleisen rasch zu einem Brand führen.  

  • Kabel so führen, dass das Bügeleisen nicht heruntergerissen werden kann.

  • Das Gerät von Kindern fernhalten.

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  • In jedem Haushalt gibt es Geräte, die während des Betriebes Wärme abgeben, die abgeführt werden muss. Werden solche Geräte in einen Schrank oder Wohnwand eingebaut, muss für ausreichende Belüftung gesorgt werden. Zwischen den Wänden und dem Gerät muss seitlich und nach oben mindestens 10 cm Abstand sein. Starke Staubablagerung kann in derartigen Geräten zu Wärmestau und somit zur Brandgefahr führen. Entstaubungsmaßnahmen nur durch Fachpersonal durchführen lassen!

  • Spraydosen nicht in der Nähe offener Flammen, eingeschalteter Wärmegeräte (Heizlüfter, Fön) oder bei brennender Zigarette verwenden. Sicherheitshinweise auf Spraydosen unbedingt beachten. Beim Erhitzen über den in den Sicherheitshinweisen angegebenen Wert können Spraydosen explodieren. Nach Gebrauch nicht gewaltsam öffnen und nicht ins Feuer werfen.

  • Heizmatten sollen nur zum Vorwärmen des Bettes eingeschaltet werden. Dauernd eingeschaltete Heizmatten können durch Wärmestau zum Brand führen. Beschädigte Heizmatten stellen ebenfalls ein hohes Risiko dar. (Stromschlag)

  • Glühlampen erreichen eine sehr hohe Oberflächentemperatur. Daher ausreichenden Abstand zu brennbaren Materialien einhalten. Niemals durch Papier oder Tücher abschirmen.

   

  • Gas- und Petroleumlampen sowie Kerzen haben schon viel Unheil angerichtet. Sie dürfen nie ohne Aufsicht und nie in leicht brennbarer Umgebung betrieben werden.

  • Durch Sorglosigkeit beim Rauchen kann es leicht zu einem Brand kommen. Besonders das Wegwerfen von glühenden Zigarettenresten stellt eine große Gefahr dar. Durch das Einschlafen mit der brennenden Zigarette in der Hand sind schon viele Menschen ums Leben gekommen.

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Brände von Adventkränzen
und Weihnachtsbäumen treten häufig auf. Bei
Berücksichtigung der
einfachsten Sicherheitsregeln können derartige
Zwischenfälle leicht vermieden werden:

  • Adventkränze und Christbäume nie in der Nähe von Vorhängen aufstellen

  • Kerzen am Adventkranz nicht zu weit herunterbrennen lassen

  • Kerzen am Christbaum so anbringen, dass Äste und Schmuck von den Kerzenflammen nicht entzündet werden können

  • Zuerst die oberen und dann die unteren Christbaumkerzen anzünden

  • Kerzen nie ohne Beaufsichtigung brennen lassen

  • Papier und Schmuck von Kerzen (auch elektrische) fernhalten

  • Kerzen, vor allem Wunderkerzen (Sternspritzer) nicht mehr entzünden, wenn der Christbaum bereits trocken (dürr) ist

  • Vor dem Entzünden der Christbaumkerzen - Löschgerät bereitstellen (z. B. Wasserkübel, Wassersprüher, Kübelspritze oder Sodawasserflasche)

  • Werden Christbäumen vor dem Fest in einem kühlen Raum gelagert und in einen Kübel mit Wasser gestellt bleiben sie länger frisch und sind damit weniger brandgefährlich. Auch mit Wasser befüllbare Christbaumständer verhindern das rasche Austrocknen des Baumes und erhöhen dadurch die Brandsicherheit.

  • Weihnachtsbaum vor dem Umstürzen sichern

  • Auf dem Estrich dürfen keine leicht brennbaren Materialien gelagert werden. Rauchfänge und Dachfenster sind von jeder Lagerung freizuhalten. Alle Bereiche des Estrich müssen leicht zugänglich sein. Bau- und Feuerpolizeiliche Vorschriften einhalten.

  • Bei diversen Arbeiten wie z. B. Trennschleifen, Schweißen, Löten, Abbrennen besteht eine hohe Brandgefahr. Überprüfen Sie vor derartigen Tätigkeiten die Umgebung ihres Arbeitsplatzes auf entzündbare Materialien und treffen Sie geeignete Maßnahmen, damit Ihre Tätigkeit keinen Brand auslösen kann. Stellen Sie ein für die Brandklasse geeignetes Löschgerät bereit und machen Sie sich mit der Bedienung vertraut. Gehen Sie kein Risiko ein, fragen Sie Fachleute, wenn Sie nicht sicher sind ob Ihre Vorsorgemaßnahmen ausreichen. Führen Sie mehrmalige Nachkontrollen des Arbeitsbereiches innerhalb von 2 bis 3 Stunden nach Arbeitsende durch.

 
Viele Lacke, Kleber,
Putzmittel usw. enthalten Lösungsmittel deren
Dämpfe explosiv sind.
Bei der Verarbeitung ist im Arbeitsraum, aber auch in
den benachbarten, Räumen auf folgende Sicherheitsvorkehrungen zu achten:

  • Sicherheitshinweise auf Verpackung beachten
    Während der Arbeit immer gut lüften
    keine Lichtschalter betätigen
    keine Geräte verwenden die Funkenbildung erzeugen können (elektrisches Handwerkzeug, Küchengeräte, Spielzeug, Handys  usw.)
    Rauchverbot beachten
    kein Feuer und offenes Licht verwenden
    keine Heiz- und Trocknungsgeräte verwenden
    Feuergefährlichen Abfall (verunreinigte Lappen) richtig entsorgen
    nach der Arbeit alle Behälter dicht verschließen.

  • Zugefrorene Rohre, Heizkörper usw. nur vom Fachmann auftauen lassen. Beim Arbeiten mit offener Flamme vorher Umgebung von brennbaren Materialien frei machen. Kleinlöschgerät bereitstellen. Arbeitsstelle nach Beendigung der Arbeit mehrfach kontrollieren.

  • Bei Verbrennung oder Verbrühung: sofort während mind. 15 Minuten unter fliessendem Kaltwasser kühlen!
  • Bei mehr als handgrossen Verletzungen ab dem 2. Verbrennungsgrad (Blasenbildung) nach dem Kühlen sofort Arzt oder Spital aufsuchen!
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 Letzte Aktualisierung: 19.01.2010                                                                                                       copyright by feuerwehrerlinsbach 2010   web: s. brechbühl